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Führungsqualifikation in der Globalisierung

 

Gastbeitrag von Prof. Dr. Bernd Hallier

 

Während seiner Herrschaft 1370 – 1404 eroberte der Uzbeke Amir Timur ein Gebiet von der Mongolei bis zum Mittelmeer einschließlich Teile von Russland, Indien, Afghanistan, Iran, Irak und Anatolien.

Auch wenn dieser Verwandte des Dschingis Khan heute im Westen fast vergessen ist, so zeugen die Medresen als Universitäts-Bauwerke von der Bedeutung Samarkands an der Seidenstrasse und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie spiegeln die Bedeutung der Forschung und Lehre jener Epoche der Globalisierung wider !

Aber es gab gegenüber der heutigen Globalisierung Unterschiede, die vielfach bis weit in die vorchristliche Zeit hineinreichten :

  • Die Produktionsverfahren waren häufig geheim; vielfach gab es lokale Produktionsmonopole
  • Die Transportwege waren limitiert; der Zeitaufwand gewaltig
  • Das Wissen war segmentiert : der eine kannte das Produktionsverfahren, der andere den
    Streckenabschnitt A, der nächste den Abschnitt B , …. , X kannte den Zwischenhändler Y und
    jener den Konsumenten Z.

Heute erwartet der Konsument vom lokalen Handel, dass jener selbstverständlich weiß, ob die importierte Ware aus China den ISO-Standards entspricht und ob hierfür ein internationales Zertifikat ausgestellt worden ist – und ob es in Uzbekistan oder Pakistan bei der Baumwollernte oder der Verarbeitung Kinderarbeit gab. Dies setzt sowohl internationale lückenlose lnformationsströme voraus als auch Kenntnisse über lokale Usancen der Produktionsabläufe.

Im Westen nutzen im Mittelalter erfolgreiche Handelsunternehmen und Banken wie die Fugger und später die Rothschilds ihre zahlreichen Kinder zur temporären Ausbildung bei befreundeten Unternehmen in der Ferne oder zur Leitung ihrer Dependancen und sammelten so familien-/firmenspezifische internationale Kompetenz. Der lnnovationtreiber war immer die ,,Neugier“ – die Risikoprämie der potentielle Gewinn.

In der westlichen Gesellschaft des 2l.Jahrhunderts setzt man in der Regel als Führungsqualifikation ein Studium voraus. Vielfach wird von den Studierenden im Umkehrschluss hieraus abgeleitet, der Abschluss eines Studiums garantiere automatisch eine Führungsaufgabe. Dabei wird verkannt, dass Studiengänge teilweise zur ,,Massenproduktion“ mit hohem Verschulungsgrad geworden sind – und dass im Zuge der Vergleichbarkeit der Studieninhalte/-zeiten durch den Bologna-Prozeß der Freiraum zum Studium Generale oder zu Auslandspraktika immer kleiner wird.

Der Anteil der Studenten, die ein/zwei Semester ins Ausland gehen wird z.Zt. in Deutschland immer geringer. Globalisierte Unternehmen sehen einen zunehmenden Mangel an qualifiziertem Führungsnachwuchs. Führungskompetenz lässt sich aber nicht durch Lehrstoff „einpauken“ ( möglicherweise sogar über digitale Medien) :
gefordert werden die Entwicklung sozialer Kompetenz und internationaler Erfahrung ( er-fahren : so gingen früher die Handwerks-Gesellen auf Wanderschaft). ln 2005 wurde daher auf privatwirtschaftlicher Ebene durch praxisorientierte Professoren ein Netzwerk gegründet, welches im Bereich Handel/Marketing potentiellen Austauschstudenten eine schnelle Übersicht über Lehrstuhlangebote auf der ganzen Welt erlaubt.

Der www.european-retail-academy.org sind 10 Jahre nach der Gründung nunmehr rund um den Globus 230 Forschungs-Einrichtungen angeschlossen.

Der Stellenwert dieser Einrichtung lässt sich messen : gibt man Stichworte wie „european retail“, „vocational competence retail“, „environmental retail“, „urban revitalization“ ein, so landet die Google-Suche immer bei den Top 5 unter anderem bei der European Retail Academy.

– aber auch sehr konkrete Projekte der European Retail Academy dienen der Förderung von TeamSpirit:

  • 10-14 tägige Segeltörns internationaler Studententeams mit dem Viermaster Kruzenshtern und deren 150 Kadetten
  • Das inzwischen jährliche World Economic Youth Forum mit Studenten aus über 40 Ländern und den finalen Vorträgen in Astana/Kazakhstan

Entscheidend bei den Jugendveranstaltungen ist, dass die Professoren „Backstage“ bleiben und die Studenten in die Durchführung und in den Erfolg der Projekte verantwortlich einbezogen werden. Ein weiteres Beispiel dieser Art ist die Kunstausstellung „Dueren Student Art“, die in Dueren durch 16 Alanus-Studenten aus 6 Ländern geplant und organisiert wurde und deren Homepage durch weitere internationale Studenten der European Retail Academy gestaltet und in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

Prof. Dr. Bernd Hallier, geb. 1947 in Hamburg war während seines Studiums mehrfach AIESEC-Austauschstudent; 1985 hat er das EHI Retail lnstitute in Köln geleitet und parallel 2005 die European Retail Academy gegründet, deren Leiter er bis heute als Präsident ist.


Weitere Informationen:

 


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