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Napoleon Hill – 16 Erfolgsgesetze – 4 Die Gewohnheit des Sparens

Napoleon Hill – Erfolgsgesetze

Lektion 4

– Die Gewohnheit des Sparens –

 


Der einzige bleibende Gefallen,
den Eltern einem Kind erweisen können,
besteht darin, ihm dabei zu helfen,
wie es sich selbst helfen kann


 

Jemandem den Rat zu erteilen, Geld zu sparen, ohne ihm auch zu erklären, wie er dabei vorgehen sollte, wäre etwa so, als würde man ein Pferd zeichnen und darunter schreiben: „Das ist ein Pferd“. Dass das Sparen eine der Erfolgs­voraussetzungen ist, leuchtet rasch ein, für alle, die nicht sparen, lautet die große Frage jedoch:
„Wie mache ich das?“

Sparen ist eine Sache der Gewohnheit. Aus diesem Grunde beginnt diese Kurseinheit mit einem kurzen Abriss des Gesetzes der Gewohnheit.

Über das Gesetz der Gewohnheit formt der Mensch seine eigene Persönlich­keit. Durch Wiederholung wird jede Tat zur Gewohnheit und das Bewusstsein scheint nichts anderes zu sein als eine Masse motivierender Kräfte, die sich aus den täglichen Gewohnheiten ergeben.

Sobald eine Gewohnheit im Bewusstsein verankert ist, treibt sie den Men­schen zum Tun. Falls Sie auf Ihrem Weg zur Arbeit oder zu einem anderen Ort, den Sie häufig aufsuchen, zum Beispiel immer dieselben Straßen ent­langgehen oder fahren, wird sich sehr bald eine entsprechende Gewohnheit herausbilden und Ihr Bewusstsein wird Sie entsprechend lenken, ohne dass Sie bewusst darüber nachdenken müssten. Falls Sie des Weiteren von zu Hause in der Absicht losgehen, heute einen anderen Weg einzuschlagen, und nicht sehr bewusst daran denken, werden Sie sich bald wieder auf Ihrem ge­wohnten Weg befinden.

Wenn Vortragsredner dieselben Geschichten immer wieder erzählen – wel­che sich vielleicht nur um Erfindungen handeln – kommt das Gesetz der Ge­wohnheit ins Spiel und sie vergessen bald, ob es sich hier um Wahrheit oder Dichtung handelt.

Durch Gewohnheit geschaffene Begrenzungsmauern

Millionen von Menschen gehen arm durchs Leben, weil sie das Gesetz der Gewohnheit destruktiv anwenden. Da sie weder das Gesetz der Gewohnheit noch das Gesetz der Anziehung verstehen, über das sich gleich und gleich anziehen, merken diese Menschen selten, dass sie aufgrund ihres eigenen Tuns arm bleiben.

Sobald Sie sich gedanklich darauf versteifen, dass Ihre Fähigkeit auf eine bestimmte Verdienstgrenze begrenzt sei, werden Sie niemals mehr verdie­nen, als Ihre geistige Grenze zulässt, weil das Gesetz der Gewohnheit einen Höchstbetrag festgelegt hat und Ihr Unterbewusstsein diesen Oberwert als Maximalgrenze akzeptiert. Sehr bald schon werden Sie dann immer wieder „etwas vermasseln“, bis Sie letztendlich ein Gefangener der Angst vor der Armut werden (eine der sechs Grundängste) und keine neuen Gelegenheiten und Chancen mehr an Ihre Türe klopfen. Sie haben Ihr eigenes Schicksal be­siegelt, die Würfel sind gefallen.

Die Herausbildung der Gewohnheit des Sparens bedeutet nicht, dass Sie Ihre Verdienstfähigkeit begrenzen sollten. Sie bedeutet das genaue Gegenteil: dass Sie dieses Gesetz so anwenden sollten, dass Sie Ihren Verdienst nicht nur auf systematische Weise behalten, sondern Sie auch in die Lage versetzt werden, größere Chancen wahrzunehmen und die Vision, das Selbstbewusstsein, die Vorstellungskraft, die Begeisterung, die Initiative und die Tatkraft entwickeln, um Ihre Verdienstfähigkeit zu erhöhen!

Anders ausgedrückt: Wenn sie das Gesetz der Gewohnheit gründlich verste­hen, können Sie auf der Spielwiese des Geldverdienens Ihren Erfolg sichern.

Dabei gehen Sie folgendermaßen vor:
Erstens: Über das Gesetz des zentralen Ziels verfassen Sie eine exakte und klare Beschreibung dessen, was Sie sich wünschen, einschließlich der Höhe des Betrags, den Sie verdienen wollen!

Ihr Unterbewusstsein übernimmt diese Vorgabe und bedient sich ihrer als Zielanweisung, über welche Ihr Denken und Tun in praktische Pläne zur Er­reichung Ihres zentrales Ziels umgesetzt werden. Über das Gesetz der Ge­wohnheit behalten Sie Ihr zentrales Ziel solange in Ihrem Bewusstsein (so wie in Lektion zwei beschrieben), bis es sich dort fest verankert hat. Diese Vorge­hensweise wird das Armutsbewusstsein zerstören und an seiner Stelle ein Wohlstandsbewusstsein schaffen. Sie werden sogar beginnen, Wohlstand zu verlangen, Sie werden davon ausgehen, Sie werden sich darauf vorberei­ten, ihn in Empfang zu nehmen und klug damit umzugehen und schaffen auf diese Weise die Voraussetzungen für die Herausbildung der Gewohnheit des Sparens.

Zweitens: Nachdem Sie Ihre Verdienstfähigkeit auf diese Weise erhöht ha­ben, bedienen Sie sich weiterhin des Gesetzes der Gewohnheit, indem Sie in der schriftlichen Beschreibung Ihres zentralen Ziels einen bestimmten Be­trag zum Sparen vorsehen.

Auf diese Weise wird Ihr Sparguthaben im Verhältnis zu Ihren Mehreinnah­men wachsen.
Indem Sie einerseits von sich selbst ständig eine höhere Verdienstfähigkeit verlangen und sich dazu anhalten und andererseits systematisch einen be­stimmten Betrag Ihrer Einnahmen sparen, werden Sie Ihre eingebildeten Selbstbegrenzungen bald beseitigt und dann den Weg zur finanziellen Unab­hängigkeit eingeschlagen haben.

Einen praktischeren und einfacheren Weg gibt es nicht.

Sie brauchen das Gesetz der Gewohnheit nur auf den Kopf zu stellen und sich die Angst vor der Armut einzupflanzen, und es wird nicht lange dauern, bis diese Angst Ihr Verdienstpotenzial immer weiter schwächt und Sie bald kaum mehr Ihre dringendsten finanziellen Bedürfnisse erfüllen können.

Die Zeitungsherausgeber könnten in einer einzigen Woche eine Massenpanik auslösen, wenn Sie Ihre Blätter mit Nachrichten über Konkurse füllten, selbst wenn vergleichsweise wenige Betriebe Konkurs anmelden mussten.

Die sogenannten „Verbrechenswellen“ sind nicht zuletzt das Ergebnis eines Sensationsjournalismus. Ein genügend aufgebauschter und häufig genug be­richteter einziger Mordfall reicht aus, um an unterschiedlichen Orten eine regelrechte „Welle“ ähnlicher Straftaten auszulösen. Nach der bis zum Geht-nicht-mehr wiederholten Berichterstattung über den Mordfall Hickman wur­den aus anderen Landesteilen ähnliche Fälle berichtet.

Wir sind Opfer unserer Gewohnheiten. Das betrifft jeden Einzelnen und macht vor keiner Gesellschaftsschicht halt. Jede Vorstellung, die vorsätzlich in das Bewusstsein gepflanzt wird oder der gestattet wird, sich in Folge von Sug­gestion, Umwelteinflüssen, Beeinflussungen durch Geschäftspartner oder anderer Personen Eingang zu verschaffen, wird uns mit Sicherheit zu Hand­lungen anleiten, die dem Wesen dieser Vorstellung entsprechen.

Gewöhnen Sie sich an, an Wohlstand und Überfluss zu denken und davon zu sprechen und Sie werden in Form neuer Chancen oder Ideen bald Anzeichen dafür erhalten.

Gleich und gleich gesellt sich gern! Falls Sie selbständig tätig sind und es sich angewöhnt haben, darüber zu jammern, dass die „Geschäfte schlecht“ gingen, werden Ihre Geschäfte auch nur schleppend gehen. Ein Pessimist, der sein schädliches Tun lange genug treiben kann, ist im Stande, ein halbes Dutzend kompetenter Leute zu demotivieren und wird dies auch tun, indem er das Denken der anderen Menschen auf Armut und Probleme lenkt.

Einer der erfolgreichsten Bankiers aus Illinois hat in seinem Büro folgendes Schild hängen:

Unser Denken und Handeln kreist hier
ausschließlich um Wohlergehen.
Falls Sie eine Leidensgeschichte haben,
behalten Sie sie für sich

Kein Unternehmen will einen Pessimisten einstellen und Personalchefs, die das Gesetz der Anziehung und das Gesetz der Gewohnheit verstehen, dulden einen Pessimisten ebenso wenig, wie sie einem Einbrecher gestatten würden, sich in den Räumen des Unternehmens umzusehen. Ein Pessimist zerstört den Nutzen, den andere Beschäftigte bieten können.

In zehntausenden von Haushalten ist das Hauptthema Mangel und Armut und genau dies ist dann das vorherrschende Element.

Diese Leute denken an Armut, reden über Armut und fügen sich in Armut. Sie meinen, dass auch sie arm bleiben müssten, weil ihre Vorfahren bereits arm waren.

Das Armutsbewusstsein ist die Folge des Denkens an Armut und der Angst davor. „Was ich befürchtete, kam über mich!“

Die Versklavung durch Schulden

Schulden sind unbarmherzig, sie sind Todfeinde der Gewohnheit des Spa­rens.
Die Armut an sich genügt bereits, um Ehrgeiz, Selbstbewusstsein und Hoff­nung zu zerstören, kommen jedoch auch noch drückende Schulden hinzu, so versetzen diese einem erfolgreichem Leben den Todesstoß.

Niemand kann sein Bestes geben, niemand kann so auftreten, dass ihm Re­spekt gezollt wird, niemand kann etwas Lohnenswertes schaffen oder sich auf sein zentrales Ziel konzentrieren, solange das Damoklesschwert der Schulden über seinem Haupte hängt. Der Mensch, der von Schulden ver­sklavt wird, ist ebenso hilflos wie derjenige, der durch Unwissen oder durch Gitter am Handeln gehindert wird.

Der Verfasser hat einen engen Freund, dessen Einkommen $ 1.000,– pro Monat beträgt. Seine Frau liebt die „Gesellschaft“ und tut ihr Bestes, um ein Jahreseinkommen von $ 12.000,– wie eines von $ 20.000,– aussehen zu lassen. Das Ergebnis ist, dass der arme Kerl meist mit $ 8.000,— verschuldet ist. Auch die übrigen Familienangehörigen frönen der „Spendierfreudigkeit“, welche die Mutter ihnen vorlebt. Die Kinder – zwei Mädchen und ein Junge -, befinden sich nun in einem Alter, in dem sie eigentlich auf eine höhere Schule überwechseln könnten, aufgrund der ständigen Verschuldung ihres Vaters ist daran jedoch nicht zu denken. Das Ergebnis ist ein gespanntes Verhältnis zwischen dem Vater und seinen Kindern, worunter die ganze Familie leidet.

Bereits der Gedanke, als Gefangener durchs Leben gehen und aufgrund von Schulden wie ein Leibeigener leben zu müssen, ist schlimm genug. Die An­sammlung von Schulden ist eine Gewohnheit. Sie beginnt klein und die Be­träge werden mit der Zeit immer größer, bis sie eines Tages unerträglich werden.

Tausende junger Männer beginnen ihr Eheleben mit unnötigen Schulden, die sie niederdrücken und die sie niemals mehr völlig loswerden. Nachdem das Verheiratetsein den Reiz des Neuen verloren hat (was meist der Fall ist), fühlt sich das junge Paar beschämt und es entstehen Gefühle, die häufig zu gegen­seitiger Unzufriedenheit oder zu Schlimmerem führen.

Ein Mensch, der sich unter der Fuchtel eines Schuldenbergs krümmt, hat nicht die innere Freiheit, um an Idealverhältnissen zu arbeiten. Das Ergebnis ist, dass er nach und nach abdriftet, bis die Begrenzungen schließlich sein Bewusstsein beherrschen und er sich hinter den Kerkermauern der Ängste und Zweifel verschanzt, aus denen er nie mehr entkommen kann.

Um Schulden zu vermeiden, ist keine Mühe zu groß!

„Überlegen Sie, was Sie sich selbst und denen, die finanziell von Ihnen abhängig sind, schulden, und fassen Sie den festen Entschluss, darüber hinaus niemandem etwas schul­dig zu sein“, lautet der Ratschlag eines sehr erfolgreichen Mannes, dessen berufliche Anfänge von Schulden überschattet waren. Dieser Mann kam früh genug zu Sinnen, um die Gewohnheit abzulegen, Dinge zu kaufen, die er nicht brauchte und schaffte es so, sich mit der Zeit wieder aus dieser Versklavung zu befreien.

Sehr viele, die der Gewohnheit der Verschuldung zum Opfer gefallen sind, ha­ben nicht das Glück, rechtzeitig zur Besinnung zu kommen, weil Schulden wie Treibsand wirken und die Tendenz haben, einen immer tiefer zu verstricken und nach unten zu ziehen.
Die Angst vor Armut gehört zu den destruktivsten der in Lektion drei beschrie­benen sechs Grundängste. Der Mensch, der sich hoffnungslos verschuldet, wird unweigerlich von dieser Angst ergriffen, sein Ehrgeiz und sein Selbstbe­wusstsein schwinden und er verheddert sich immer mehr.

Es gibt zwei Arten von Schulden. Diese sind derart unterschiedlich, dass sie einer näheren Erläuterung bedürfen:
1. Schulden aufgrund der Anschaffung von Luxusgütern; diese erweisen sich als Totalverlust.
2. Schulden im Rahmen einer beruflichen oder geschäftlichen Tätigkeit; diese stehen für Dienstleistungen oder Waren, die wieder in Vermögenswerte zurückverwandelt werden können.

Die erste Art von Schulden ist absolut zu vermeiden. Die zweite Art ist hin­nehmbar, wenn der Mensch, der diese Schulden eingeht, mit Sachverstand vorgeht und das Ausmaß solcher Schulden in einem vertretbaren Rahmen hält. Sobald er über diesen Rahmen hinausgeht, betritt er den Bereich der Spekulation und dieser Bereich verschluckt mehr Opfer als es Reichtümer schafft.

Praktisch jeder, der über seinen Verhältnissen lebt, ist versucht, zu spekulie­ren, weil er hofft, dass er mit einem einzigen Glückstreffer das Blatt zu seinen Gunsten wenden kann. Das Glücksrad, mit dem er diesen Treffer erreichen wollte, stoppt leider meist an der verkehrten Stelle und er verliert nicht nur seinen Einsatz, sondern – schlimmer noch – den letzten Funken Ehrgeiz.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht in den Zeitungen lesen kann, dass jemand aufgrund einer übergroßen Schuldenlast den Freitod gewählt hat. Die Versklavung durch Schulden führt jedes Jahr zu mehr Selbstmorden als alle anderen Gründe zusammen genommen! Dies mag als Hinweis dafür dienen, wie grausam die Angst vor Armut zu Werke geht.

Während des Kriegs befanden sich Millionen von Männern in den Schützen­gräben; obwohl sie wussten, dass sie der Tod jeden Augenblick einholen konn­te, wichen sie nicht zurück. Dieselben Männer zeigen angesichts der Angst vor der Armut nicht denselben Mut, sie schrecken zurück und lassen sich einschüchtern, was ihre Vernunft lähmt und häufig tragische Folgen hat.

Der schuldenfreie Mensch kann die Armut in die Flucht schlagen und au­ßergewöhnliche finanzielle Erfolge erringen, solange er verschuldet ist, sind solche Erfolge in weiter Ferne oder völlig undenkbar.
Sie sind wie ein menschlicher Magnet,
der ständig andere Menschen anzieht,
deren Charakter mit Ihrem harmonisiert

Die Angst vor der Armut ist ein destruktiver Geisteszustand. Dazu kommt, dass ein negativer Geisteszustand die Tendenz hat, ähnliche Geisteszustände anzuziehen. So kann die Angst vor Armut zum Beispiel die Angst vor schlech­ter Gesundheit anziehen und diese beiden Ängste ziehen dann die Angst vor dem Alter an. Die Folge ist, dass das Opfer arm ist, gesundheitliche Probleme hat und vorzeitig altert.

Millionen von Gräbern wurden vorzeitig geschaufelt, weil der grausame Gei­steszustand, der als Angst vor der Armut bekannt ist, sein Unheil angerichtet hat.

Vor etwa zehn Jahren hatte ein junger Mann einen verantwortungsvollen Posten bei der City National Bank in New York inne. Er lebte über seine Ver­hältnisse und verschuldete sich mit der Zeit derart, dass er einen großen Schuldenberg anhäufte. Dies führte zu Sorgen, so dass sich diese schädliche Gewohnheit auch in seiner Arbeit bemerkbar machte. Er wurde gekündigt.

Er konnte sich eine neue, weniger gut bezahlte Stelle besorgen, seine Gläubi­ger stellten ihn jedoch bloß, so dass er von sich aus kündigte und in eine an­dere Stadt zog, wo er „untertauchen“ wollte, bis er genügend Geld beisammen habe, um seine Schulden begleichen zu können. Doch Gläubiger sind beim Aufspüren von Schuldnern bisweilen sehr findig. Sie hefteten sich an seine Fersen und die Verschuldung wurde seinem neuen Arbeitgeber bekannt. Der junge Mann wurde erneut gekündigt.

Dann suchte er zwei Monate lang vergebens nach einer neuen Stelle. Eines Nachts stieg er ein hohes Gebäude am Broadway hinauf und stürzte sich hinab. Der Schuldendämon hatte ein neues Opfer gefordert.

Wie Sie die Angst vor Armut besiegen!

Um die Angst vor Armut in den Griff zu bekommen, müssen Sie zwei sehr klare Maßnahmen ergreifen, sofern Sie verschuldet sein sollten.

Als erstes gewöhnen Sie es sich ab, etwas auf Kredit zu kaufen.
Danach zahlen Sie Ihre bisherigen Schulden allmählich ab.

Nachdem Sie von den Sorgen, die eine Verschuldung mit sich bringt, frei sind, können Sie Ihre geistigen Fähigkeiten wieder neu ordnen und Ihren Lebens­kurs auf Wohlstand ausrichten. Nehmen Sie in Ihr zentrales Ziel deshalb auch die Gewohnheit des Sparens auf. Sparen Sie einen gewissen Teil Ihrer Einkünfte, auch wenn es nur ein Penny pro Tag sein sollte. Sehr bald wird diese Gewohnheit in Ihrem Bewusstsein verankert sein und Sie werden gerne sparen.

Jede Gewohnheit lässt sich unterbrechen, indem Sie an ihrer Stelle eine an­dere und wünschenswertere Gewohnheit setzen. Die Gewohnheit des Ausge­bens muss durch die Gewohnheit des Sparens ersetzt werden. Daran geht für niemanden, der finanzielle Unabhängigkeit anstrebt, ein Weg vorbei.

Eine unerwünschte Gewohnheit aufzugeben, reicht noch nicht aus. Solche Gewohnheiten haben die Tendenz, sich wieder einzuschleichen, es sei denn, dass diese geistige Heimstatt nun von einer anderen Gewohnheit belegt ist.

Das Aufgeben einer Gewohnheit hinterlässt im Bewusstsein eine „Lücke“. Die­se Lücke muss von einer anderen Gewohnheit gefüllt werden; falls nicht, wird die alte Gewohnheit wieder zurückkehren!

In diesem Kurses werden eine Reihe psychologische Formeln beschrie­ben, die Sie als Kursteilnehmer beachten sollten. Solche Formeln finden Sie beispielsweise in Lektion drei im Zusammenhang mit der Förderung Ihres Selbstbewusstseins.

Diese Formeln können Sie sich über das Gesetz der Gewohnheit verinnerlichen. Es wird davon ausgegangen, dass Sie auch finanzielle Unabhängigkeit anstreben. Der Erwerb von Geld ist nicht schwierig, sobald Sie die Angst vor der Armut überwunden und an seine Stelle die Gewohnheit des Sparens ge­setzt haben.

Der Verfasser dieses Kurses wäre sehr enttäuscht, wenn sich aus diesen Ausführungen der Eindruck ergäbe, es würde Erfolg nur materiell gemessen. Dennoch spielt Geld beim Erfolg eine wichtige Rolle und diesem Bereich ist die gebührende Aufmerksamkeit zu widmen, damit der Mensch einen nütz­lichen Beitrag leisten, glücklich und wohlhabend werden kann.

Die bittere Wahrheit ist, dass der Mensch in diesem materialistischen Zeit­alter nicht mehr gilt als ein Körnchen Sand, das von den Winden der Lebensumstände umhergewirbelt wird, wenn er nicht auch gelernt hat, in finanzi­eller Hinsicht erwachsen zu werden.

Genialität kann denen, die damit gesegnet sind, eine wertvolle Befriedigung verschaffen, dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass eine Genialität ohne Geld, mit dem ihr Ausdruck verliehen werden kann, nur eine schale und hohle Ehre ist.

Der Mensch ohne Geld ist demjenigen ausgeliefert, der Geld besitzt.

Dies gilt unabhängig von seinen Fertigkeiten, von seiner Ausbildung oder sei­nen übrigen Gaben und Qualitäten. Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass die Menschen Sie in einem hohen Maße auch nach Ihrem Kontostand beurteilen, egal, in welchem Bereich Sie tätig sind. Die erste Frage, die sich jemand stellt, nachdem ihm eine fremde Person vorgestellt wurde, ist nicht selten: „Wie viel verdient er?“ Wenn der neue Bekannte Geld hat, ist er ein willkommener Gast und man legt ihm sozusagen den roten Teppich zu Füßen. Er ist gleichsam ein Prinz, dem man die besten Ländereien reserviert.

Wenn seine Schuhabsätze jedoch abgetreten sind, seine Kleidung ungepflegt und sein Hemdkragen schmutzig ist, wenn man ihm ansieht, dass er mit sei­nen Finanzen zu kämpfen hat, dann Gnade ihm Gott. Man bläst ihm Rauch ins Gesicht und tritt ihm auf die Füße.

Das sind keine wohlklingenden Worte, aber Beschönigung hat hier keinen Platz.
Das sind die Fakten!

Die Tendenz, seine Mitmenschen nach ihrem Geld bzw. nach ihrer Fähigkeit, Geld zu kontrollieren, zu beurteilen, beschränkt sich keineswegs auf eine be­stimmte Gruppe von Menschen. Jeder ist zu einem gewissen Grad davon befallen, ob er dies zugeben will oder nicht.

Thomas A. Edison ist einer der bekanntesten und anerkanntesten Erfinder der Welt. Es ist jedoch keine Verkennung der Tatsachen, dass er praktisch ein Unbekannter geblieben wäre, wenn er sich nicht die Gewohnheit angeeig­net hätte, sein Geld „zusammen zu halten“ und regelmäßig zu sparen.

Henry Ford hätte seine Position als Vorreiter der „pferdelosen Kutsche“ nie­mals erreicht, wenn er sich nicht bereits in frühen Jahren ans Sparen ge­wöhnt hätte. Ford wäre bereits seit Jahren von seinen Konkurrenten oder Neidern geschluckt worden.

Viele Menschen haben auf dem Weg zum Erfolg große Strecken zurückge­legt, um dann doch zu stolpern und nie mehr aufzustehen, weil ihnen in dieser Notlage der finanzielle Atem ausgegangen war. Die Sterblichkeitsrate von Unternehmen und Betrieben aufgrund von Finanzschwäche ist schwindeler­regend hoch.

Finanzreserven sind für den Erfolg im Geschäftsleben unabdingbar.

Aber auch für die Privatperson sind Sparkonten unerlässlich. Ohne einen fi­nanziellen Rückhalt schneidet sich der Mensch gleich auf zwei Arten ins ei­gene Fleisch: Er kann Gelegenheiten, die sich der „liquiden“ Person bieten, nicht wahrnehmen und er liefert sich der Blamage aus, weil er im Notfall Geld erbetteln muss.

Man könnte sagen, dass der Mensch, der sich die Gewohnheit des Sparens nicht aneignet, auch noch auf eine dritte Art leidet, da ihm gewisse andere Erfolgsvoraussetzungen, die sich aus der Gewohnheit des Sparens ergeben, fehlen werden.
Das Kleingeld, das „Otto Normalverbraucher“ achtlos ausgibt, könnte ihm durch systematisches Sparen und Anlegen zu finanziellem Wohlstand ver­helfen.

Eine bekannte Bausparkasse hat die folgende Übersicht erstellt, welche von monatlichen Sparbeträgen von $ 5,–, $ 10,–, $ 25,– bzw. $ 50,– ausgeht. Diese Übersicht zeigt, wie sich solche Beträge über einen Zeitraum von zehn Jahren entwickeln. Diese Zahlen sind erstaunlich, wenn man bedenkt, mit wel­cher Leichtfertigkeit die meisten Menschen in unserem Lande monatlich zwi­schen $ 5.– und $ 50,– für Sinnloses oder seichte Unterhaltung ausgeben.

Geldverdienen und Sparen ist eine Wissenschaft und doch sind die Regeln für den Gelderwerb so simpel, dass sie jedermann befolgen kann. Die Hauptvoraussetzung ist die Bereitschaft, die Gegenwart der Zukunft un­terzuordnen, indem unnötige Ausgaben für Luxusanschaffungen eingestellt werden.

Übersetzung: Benno Schmid-Wilhelm, Ciutadella, Spanien service@i-bux.com
Lektorat: Dieter Bösch, Ypané, Paraguay dHPbosch@hotmail.com


Soweit der Auszug aus der 4. Lektion
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